Drachen zähmen leicht gemacht
Der neue Film von den Machern von “Shrek” und “Madagascar”. Tief im hohen Norden geht es heiss her: Feuerspeiende Drachen kämpfen gegen mordsstarke Wikinger. Auch Häuptlingsjunge Hicks soll in die Fußstapfen seines mäcähtigen Vaters steigen und ein Drachenjäger werden.Doch bei seiner ersten Begegnung mit einem Drachenjungtier entdeckts Hicks eine bisher unbekannte zart beseelte Seite der Drachen. Die Begnung ist gleichzeitig der Beginn einer Freundschaft, die das Weltbild der Wikinger von Grund auf verändert.
3d Filme
Die Vorführung von 3D-Kinofilmen greift auf eine sehr lange und bewegte Geschichte zurück. Tatsächlich wurde bereits im Jahr 1922 der erste 3D-Kinofilm, damals selbstverständlich noch ein Stummfilm in schwarz/weiß, zu Testzwecken öffentlich vorgeführt. In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts erhofften sich die Filmproduzenten, welche zu dieser Zeit unter starken finanziellen Einbußen aufgrund des sich immer weiter verbreitenden Fernsehens verzeichnen mussten, ein erneutes Aufleben der Kinokultur. Die Menschen blieben damals immer häufiger dem Kino fern und saßen lieber in den heimischen Stuben vor dem Fernseher.
Die 3D-Kinofilme dieser und auch der nachfolgenden Zeit wurden mithilfe der sogenannten anaglyphen Technik projiziert, wobei die Filme in der Regel in schwarz/weiß erschienen. Ein Fortschritt dieser Technologie stellte das Polarisationsverfahren dar, wobei die Filme erstmals auch in Farbe vorgeführt werden konnten. Jedoch erschienen diese Filme in der Regel ausschließlich in Rot- und Grüntönen, wie man es an den damaligen 3D-Brillen sehr gut erkennen kann. Für beide Technologien mussten die Kinobesucher diese typischen rot-grünen 3D-Brilllen tragen, um den räumlichen Effekt des 3D-Films genießen zu können.
Das Produktionsverfahren von 3D-Filmen wird grundsätzlich als stereoskopisches Verfahren bezeichnet, welches mithilfe einer Stereokamera mit zwei voneinander getrennten Objektiven oder mithilfe von zwei komplett getrennten Kameras durchgeführt wird. Hierdurch entstehen zwei voneinander unabhängige Bildläufe, welche bei der Vorführung übereinander projiziert werden. Für das menschliche Auge entsteht mithilfe dieser Technik und durch das Tragen der 3D-Brille der Eindruck von räumlichen Effekten bei der Filmvorführung.
In der heutigen Zeit erlebt der 3D-Kinofilm seine Renaissance und derzeit können bundesweit über 200 Kinos 3D-Filme vorführen, wobei es sich bei der heutigen Vorführart um eine sehr fortschrittliche Technologie handelt. Zumeist werden 3D-Kinofilme heutzutage im sogenannten IMAX-3D-Verfahren oder mithilfe des DCI in HD produziert und vorgeführt. Der Kinobesucher muss für beide Arten des 3D-Films ebenfalls eine entsprechende 3D-Brille tragen, um in den Genuss der überragenden 3D-Effekte zu kommen.
Der räumliche Effekt der heutigen 3D-Technologien erscheint dem Kinobesucher als nahezu perfekt und wird mithilfe sogenannten Polarisierungsbrillen oder LCD-Shutterbrillen erreicht und vermittelt dem Kinobesucher den Eindruck, sich mitten im Geschehen des Films zu befinden.
Mithilfe des DCI-Verfahrens wurden die Schwachstellen der älteren 3D-Technologien sehr effektiv beseitigt. Beispielsweise kommt es bei 3D-Filmen im DCI-Format zu keinen Bildstandschwankungen mehr und die Filme sind vollständig in Farbe.
Derzeit finden sich zahlreiche 3D-Filmproduktionen in den Kinos, wobei auch rein computeranimierte Filme für jüngere Zuschauer auf sehr große Begeisterung stoßen.
